Winzer-Lexikon
| Wissen Sie, was ein Weinliebhaber meint, wenn er einen Wein "adstringierend" nennt? Oder was die sogenannte "malolaktische Gärung" ist? Oder warum der "Winzersekt" Winzersekt heißt? In Fachgesprächen rund um das Thema Wein tauchen solche und ähnliche Begriffe immer wieder auf. Und vielleicht haben Sie den Genuss von Wein erst kürzlich für sich entdeckt und verstehen nur "Bahnhof". Oder Sie hatten bis jetzt keine Möglichkeit, kompakt die wesentlichen Begriffe in einer Zusammenstellung nachzulesen. Auf jeden Fall wollen Sie verstehen, um was es geht, und wollen mitreden können. Dabei versucht das folgende Weinlexikon mit Wissenswertem zum Weingenuss zu helfen. |
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| | Einfüllen des fertigen Weines in Glasflaschen oder andere Behälter zur weiteren Lagerung. |
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| | Wein mit ausgeprägter Adstringenz, die auf den hohen Gerbstoffgehalt (Tannine) zurück zu führen ist. Zusammenziehendes Gefühl auf der Zunge und Gaumen. |
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| | Natürlicher Alkohol ist der Gesamtalkohol vor der Anreicherung. Dies ist der Alkoholgehalt, der allein aus dem Mostgewicht entsteht. Vorhandener Alkohol ist der Alkohol, der tatsächlich in einem Erzeugnis enthalten ist. Potenzieller Alkohol: Darunter versteht man den im Zucker "schlummernden" Alkohol. Gesamt Alkohol: Summe aus vorhandenem Alkohol und potenziellem Alkohol |
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| | Prozess im Weinmost zur Umsetzung von Zucker durch Weinhefen in Äthylalkohol und CO2 (Kohlendioxid) durch natürliche Weinhefen. |
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| | Wer Weine länger als 10 Jahre lagern will, sollte folgende Punkte berücksichtigen: Weißweine sollten süß, extraktreich ,botrytisbetont' und aromatisch sein. Rotweine dagegen gerbstoffbetont, hoher Alkoholgehalt und Holzfassausbau. |
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| | Rebsortenkunde. In der "Ampelographia" werden die Rebsorten und deren Synonyme beschrieben. |
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| | Fachausdruck beim Rebschnitt; beim Anschnitt wird festgelegt, wie viele "Augen" an der Fruchtrute belassen werden; die Länge der Fruchtrute ist entscheidend für den späteren Ertrag, daher ist der Anschnitt ein wichtiges Instrument der Ertragsbeschränkung und damit der Qualitätsförderung. |
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| | Eine der beiden wichtigsten Fruchtsäuren in der Traube; kann durch biologischen Säureabbau verringert werden. |
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| | Nachweisbare flüchtige Inhaltsstoffe des Weines, die sich in Geruch und Geschmack ausdrücken. |
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| | Die Kunst der Kombination verschiedener Objekte oder Flüssigkeiten zu einer Sinnesharmonie |
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| | Bei zu starkem Fruchtansatz können nach der Blüte von Juni bis August Trauben entfernt werden, um eine bessere Qualität der verbliebenen Trauben zu erreichen. |
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| | Bezeichnung eines Weines, dessen Bestandteile (Alkohol, Körper, Säure, Tannine) sich in einem harmonischen Verhältnis zueinander befinden. Ein ausgeglichener Wein muss nicht unbedingt groß sein. Er sollte aber genau richtig für seine Art und Klasse sein. |
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